wurde Stadt im 14. Jahrhundert (1386) Kreisstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehört seit 1972 zum Kreis Heinsberg liegt im westlichsten Kreis Deutschlands hat ca. 28700 Einwohner
Geilenkirchen ist eine Stadt im westlichen NRW. Sie entstand am linken Ufer der Wurm bei einer schon in der Römerzeit benutzten Furt, als eine frühfränkische Ansiedlung an der ehemaligen Römerstraße Heerlen - Jülich. Die Römerstraße führte über Tüddern - Gangelt - Geilenkirchen - Puffendorf und Freialdenhoven nach Jülich. Seit dem Mittelalter behielt diese Straße als Handelsstraße ihre Bedeutung.
Die Siedlung war durch eine Wasserburg der Grafen von Heinsberg gesichert. Der Name Geilenkirchen bezieht sich ursprünglich auf eine Holzkirche, die wohl ein Franke namens Geilo errichtet hatte. Erwähnt wird Geilenkirchen erstmalig im Jahr 1170, als Stadt im Jahre 1386.
1890: 3743 Einwohner, davon 90 Evangelische, 154 Juden
Geilenkirchen, Kreishauptort im preuß. Regierungsbezirk Aachen, an der Worm (Wurm) und an der Linie Aachen-Neuß der Preußischen Staatsbahn, hat ein Amtsgericht, eine evangelische und 2 kath. Kirchen, eine Synagoge, eine Dampfsägemühle, Thonwarenfabrikation, Gerberei. Geilenkirchen bildet mit dem anliegenden Hünshofen, acht Dörfern und andern Orten eine Gemeinde.
1894: 3881 Einwohner
Kreis: Geilenkirchen, Amtsgericht und Post: Geilenkirchen
Bahnhof der Linie Aachen-Rheydt der Preußischen Staatsbahn, Volksbank, Landratsamt, Amtsgericht, evangelische und katholische Pfarrkirche, Synagoge, höhere Bürgerschule, Eisengießerei, Dampfsägemühle, Tonwarenfabrik, Ofenfabrik, Gerberei, Obstbaumzucht
Geilenkirchen bildet mit der Stadt Hünshoven und 8 Dörfern eine Gemeinde mit 3.881 Einwohnern, hat aber keine Stadtrechte, ist aber im rheinischen Provinziallandtag als Stadt vertreten.
1925: 5217 Einwohner 1927: Landratsamt, Zollamt 1933: 6224 Einwohner 1939: 6875 Einwohner
Entwicklung: Gemeinde Würm
Kreis: Geilenkirchen, Amtsgericht und Finanzamt: Geilenkirchen, Post: Würm
1925: 1339 Einwohner 1933: 1313 Einwohner 1939: 1305 Einwohner
Quellen; Statistik des Deutschen Reichs, Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland
Der offenbar lange Zeit gültige Wahlspruch »600 Jahre Stadt Geilenkirchen - und wir schlafen weiter« bröckelt endlich! Der Aktionskreis arbeitet an einem besseren Image. Wenn nun die ewigen 'Ausbremser' statt Bremsklötze vorzulegen auch noch anschieben würden, wäre das toll.
Auch die Verwaltung änderte die vor einigen Jahren noch übliche Haltung ähnlich einer »Nachtwächterfunktion«, die sich auf bloßes Bestimmen und Kontrollieren beschränkte. Der neue Geist hat Einzug gehalten und orientiert sich nun an den Schlagworten "Bürgernähe" und "innovatives Vorwärtsdenken". Natürlich dauert es noch, bis man vom "Ohr am Herzen des Bürgers" sprechen kann.
Manche trauen sich nicht! Spechen Sie es einmal laut aus: "Geilenkirchen". Die Stadt bekam ihren Namen nach dem Herrn "Otto von Geylo". Tausende von Touristen und viele Prominente wurden schon an unseren Ortstafeln abgelichtet (z.B. Over The Hill). Die einen weil sie schneller als 50 km/h fuhren, andere wegen des tollen Gags.
Nicht nur trinkfröhliche Studenten an der nur 30 km entfernten Uni Aachen, möglichweise humanistisch (ver-)bildet begeistern sich für den Namen der Stadt und sprechen von "Ecclesia erotica". Es heißt, das anhand der Wegbescheibungen nicht wenige Freunde und Bekannte ziemliche Umwege durch das Rheinland in Kauf nehmen müssen, allein, damit der Ort E.E. (alias Geilenkirchen) auch ja nicht verpasst wird.
... und nun noch ein Insider-Tip: Nicht einmal 8 km entfernt gibt es ein viel
interessanters Ortsschild: Puffendorf.
NATO Airbase + Selfkantkaserne
Nato airbase Zentrum für Verifikationsaufgaben
Seit 1981 ist das Frühwarnsystem der NATO (NATO AIRBORNE EARLY FORCE COMMAND’S E-3A
COMPONENT) auf dem ehemaligen RAF-Flugplatz beheimatet. In der Selfkantkaserne hat das Amt für Abrüstung ein Zuhause. Durch die vielen internationalen Familien hat sich das Bild der Stadt und der wirtschaftliche Status in den letzten Jahren zum Vorteil verändert.