Ich möchte weitere Informationen und Fotos zu den einzelnen Ortschaften Geilenkirchens einbinden. Meinen Entwurf sehen sie hier. Diese Seite wird aber auch in Zukunft niemals fertig und abgeschlossen werden, weil sie regelmäßig erweitert werden soll. Schauen Sie doch ab und an noch einmal vorbei.
Informationen zu Stadtbezirken und selbständigen Gemeinden mit Ortsvorsteher lesen sie auf der Seite Geilenkirchen-Gemeinden
Ableitung Ortsname: -weiler kennzeichnete eine Wohnsiedlung, die aus wenigen Gebäuden bestand. Apweiler ist ein kleiner, dörflicher Ortsteil der Stadt Geilenkirchen.
Kirche: - | Einwohner: ca. 200
Bauchem
Bauchem gehört mit den beiden anderen Ortsteilen Geilenkirchen und Hünshoven zum Zentrum Geilenkirchens.
Der Begriff 'Beeck' oder 'Beeäk' bedeutet in unserem Dialekt soviel wie 'Bach'. Der durch die Ortschaft Beeck fließende Bach hat den Namen 'Beeckfließ'.
Beeck ist ein Ortsteil der Stadt Geilenkirchen im westlichen Nordrhein-Westfalen im Kreis Heinsberg (Deutschland). Beeck hat ca. 540, überwiegend katholische Einwohner und gehört mit zur Pfarrgemeinde Würm (Kirchdorf). Der Ort wurde im Rahmen der Landeswettbewerbes "Unser Dorf soll schöner werden" mehrfach ausgezeichnet (Golddorf Beeck).
Förderschule, Bauerncafe, Heuhotel, Hofladen,
Kirche: - | Einwohner: ca. 540 | Höhe: 70 m ü. NN
Haus Beeck: Früheste Siedlerspuren weisen auf das 1.-2. Jahrhundert n. Chr hin, als die Römer das keltisch-germanische Siedlungsgebiet westlich des Rheines erobert hatten. Haus Beeck wird erstmals 1084 urkundlich als Herrensitz der Ritter zu Randerode (Randerath) erwähnt.
1762 zerstört. 1770 Abbruch, 1784 Neubau, Ende 18. Jahrhundert Neubau, 1860 Neubau
Geschichte:
Eine weitere Besiedlung dieser kleinen Talsenke am Bach stellte sich rund um das spätere Haus Beeck ein. Beeck entwickelte sich auf fruchtbarem Lössboden zu einem landwirtschaftlich geprägten Haufendorf. Die Herrschaft übten die Ritter von Randerath (Randerode) aus, in deren Eigentum ab 1084 auch Haus Beeck stand. Im 14. Jahrhundert unterstand es dem Amt Randerath als Teil des Herzogtum Lothringen bzw. ab 1392 zum Herzogtum Jülich gehörend. Ab 1794 wurde Beeck französisch und kam zum Kanton Geilenkirchen. Nach dem Befreiungskrieg 1813-1815 kam es zum Kreis Geilenkirchen und somit zur preußischen Rheinprovinz. Im 1. Weltkrieg blieb Beeck von Schäden verschont. Im 2. Weltkrieg war Beeck eingebunden im Westwall. Im November 1944 und wurde es in schwere Kriegshandlungen einbezogen (Operation Clipper) und zu 90% zerstört.
Die ehemalige selbstständige Gemeinde (Amt Immendorf-Würm), zu der auch Beeck gehörte, wurde im Rahmen der kommunalen Neugliederung zum 1. Januar 1972 eingemeindet und ist nun Stadtteil von Geilenkirchen. [wikipedia]
Bocket
Namensgebung wahrscheinlich von Bockem oder Bockum durch niederfränkisches Sprachgut durch Ableitung von Buche / Buchenhain.
Ortsname Ableitung: -kirchen, –kerken - wo eine Kirche vorhanden war (Otto von Geylo baute die erste Kirche an der Siedlung im Wurmtal).
Geilenkirchen liegt links der Wurm und ist mit den beiden anderen Ortsteilen Hünshoven und Bauchem zum Stadtzentrum zusammen gewachsen. Die Wurm bildet die alte Grenze zwischen Geilenkirchen und Hünshoven.
Ortsname Ableitung: -rode, -rade, -reuth - hat die Bedeutung "Rodeplatz", eine Siedlung im (früheren) Wald.
1662 Nennung des Ortes Gillrath als "Gheilroot"
Grundschule, Kindergarten, Gartenbedarf, Blumen, Postfiliale, Gaststätte, Imbiss, Bahnhof der Selfkantbahn
Kirche: St. Mariä Namen | Einwohner: ca. 1850
Grotenrath
Ableitung Ortsname: -rode, -rade, -reuth - hat die Bedeutung "Rodeplatz". eine Siedlung im (früheren) Wald
Grotenrath
Kirche: St. Cornelius (1844)| Einwohner ca. ???
Hatterath
Ortsname Ableitung: -rode, -rade, -reuth - hat die Bedeutung "Rodeplatz", eine Siedlung im (früheren) Wald.
Kirche: - | Einwohner ca. ???
Hochheid
Ortsname Ableitung: -heid hat die Bedeutung "Heide" Hoch- od. Nieder- sind vorangestellte Bestimmungswörter
Hochheid
Kirche: - | Einwohner ca. ???
Honsdorf
Ableitung Ortsname: -dorf, -druf, -dorp kennzeichnete bereits bei der Entstehung eines Namens eine dortige Siedlung
Kirche: - | Einwohner ca. ???
(Siehe auch: Haus Honsdorf)
Hoven
hoven: Pluralform von Hof, ursprünglich eine Ansammlung von Gehöften
Kirche: - | Einwohner ca. ???
Hünshoven
Ableitung Ortsname: -hoven Pluralform von Hof, ursprünglich eine Ansammlung von Gehöften
Hünshoven gehört zum Zentrum Geilenkirchens, liegt rechts der Wurm und ist mit den beiden anderen Ortsteilen Geilenkirchen und Bauchem zum Stadtzentrum zusammen gewachsen. Die Wurm bildet die alte Grenze zwischen Geilenkirchen und Hünshoven.
Kirche St. Johann 1865/66, evangelisches Pfarrhaus (ehemals Wohnhaus der Familie Camphausen), Haus Basten (ehemals Ölmühle)
ev. Kirche | rk Kirche: St. Johann Baptist | Einwohner ca. | Höhe: 95 m ü. NN
Nach dem Handbuch des Preussischen Staates wohnten im Jahr 1838 637 Personen verteilt auf 104 Häuser in Hünshoven. [wikipedia]
Leiffarth ist ein Straßendorf. Leiffarth blickt auf eine vielhundertjährige Geschichte zurück. So wurde z. B. im Jahre 1390 die Burg Borberg in Leiffarth zerstört. Im Zweiten Weltkrieg war Leiffarth schwer umkämpft. Eine Zeichnung des zerstörten Leiffarths ist das Titelbild des Buches 'The battle of Germany' von Theodore Draper. (The 84th infantry division in the battle of Germany, November 1944 - May 1945)
Lindern hat eine tausendjährige Geschichte. Der Ortsname Lindern wurde abgeleitet von 'Siedlung an der Linde' wie die ältere Bezeichnung Lintlar andeutet.
Lindern hat eine tausendjährige Geschichte. Vor der Eingliederung im Zuge der kommunalen Neugliederung in die Stadt Geilenkirchen im Jahre 1972 gehörte der Ort zum Amt Brachelen.
Besondere Bedeutung kam Lindern im zweiten Weltkrieg zu, da die Anhöhe zwischen Lindern und Linnich besonderen taktischen Wert besaß. Dem Inhaber dieser Anhöhe war es möglich ganz Linnich wie auch Lindern zu überblicken. In der Schlacht bei Linnich kam es im Bereich der Gemeinde zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den damaligen Kriegsparteien, an die das Denkmal am Hubertuskreuz heute noch erinnert.
1852 erhielt Lindern einen Bahnhof mit Güterabfertigung an der neuen Aachen-Düsseldorf-Ruhrorter Eisenbahn. Die Bahnverbindung Aachen-Mönchengladbach-Düsseldorf ist heute für Pendler der näheren Umgebung (Heinsberg/Linnich) von Bedeutung. Hier befindet sich mit der Bahnstrecke Heinsberg–Lindern ein Abzweig nach Heinsberg, der derzeit nur dem Güterverkehr dient, aber in den nächsten Jahren durch die Euregiobahn wieder in den öffentlichen Nahverkehr integriert werden soll.
[Wikipedia]
Müllendorf
Ortsname Ableitung: dorf, -druf, -dorp, - (mit Mühle) kennzeichnete bereits bei der Entstehung des Namens eine dortige Siedlung
Kirche: - | Einwohner ca. ???
Geschichte:
(Erbfolge von Schloß Leerodt: "Als Universalerbin des ebengedachten Freifräulein Emilie von Leerodt wurde deren Mutter, Theresia, geborene Freiin von Eynatten,
die Gemahlin des 1817 verstorbenen Reichsfreiherrn von Leerodt, testamentarisch ernannt, welche mit Dr. Georg von Sartorius in zweiter Ehe sich wieder vermählte. Nachdem Dr. von Sartorius am 6. Februar 1856 mit Tode abgegangen, ist dessen Wittwe, Frau Theresia
von Sartorius, geborene Freiin von Eynatten, heute die alleinige Eigenthümerin des Schlosses Leerodt, desgleichen des dazugehörenden Rittergutes Opheim sowie der dabei befindlichen Müllendorfer Mühle nebst ausgedehnten Wiesengründen und holzreichen Waldungen." [Zentral- und Landesbibliothek Berlin]
Neuteveren
Kirche: - | Einwohner ca. ???
Nirm
Nirm [Wikipedia]
Niederheid
Ortsname Ableitung: -heid hat die Bedeutung "Heide" Hoch- od. Nieder- sind vorangestellte Bestimmungswörter
Die für Geilenkirchen bedeutenden Industrie- und Gewerbegebiete finden sie in Niederheid. Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr,
In Panneschop und Bocket wurden bis zum Ende des 2. Weltkrieges in 4 Betrieben Dachziegel hergestellt. Der bekannteste und größte Betrieb gehörte der Fam. van Daal die bis zu 100 Mitarbeiter beschäftigte. Die Brennöfen und zugehörigen Kamine wurden später niedergelegt.
Kirche: - | Einwohner:
Prummern
Erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahr 884 (Römerdorf).
Feuerwache, Obsthof
Kirche: St. Johann Evangelist | Einwohner ca. 700
Rischden
Ableitung Ortsname:
Rischden
Kirche: - | Einwohner ca. ???
Süggerath
Ortsname Ableitung: -rode, -rade, -reuth - hat die Bedeutung "Rodeplatz", eine Siedlung im (früheren) Wald
Süggerath ist ein Straßendorf im Wurmtal östlich von GK, immer noch geprägt durch landwirtschaftliche Betriebe. Heilig-Kreuz Kirche (Antwerpener Retabel), Jugendheim, 2 Gaststätten
Kirche: Heilg-Kreuz | Einwohner: ca. 740 | Höhe: 75 m ü. NN
Geschichte:
Der Ursprung des Ortes geht auf fränkische Zeiten zurück, wenngleich auch vor dieser Zeit eine Besiedlung wahrscheinlich ist. Hiervon zeugen die um den Ort herum gefundenen steinzeitlichen Spuren (Artefakte) und verschiedentlich gefundene Reste von Gefäßen aus römischer Zeit.[1]. Nach dem Ende der römischen Epoche im Rheinland wurde das Land unter der Herrschaft der Merowinger neu aufgeteilt. Das kleine Tal der Wurm bildete nun eine Grenze zwischen Maas und Rur, die das östliche Königreich der ripuarischen Franken von dem westlich gelegenen salischen Herzogtum Hasbanien trennte.
Erstmals greifbar wird die Geschichte des Ortes ab dem Jahre 1153, wo der Ort als Tafelgut des Kölner Erzbischofs unter dem Namen „curia segerode“ erwähnt wurde. Um 1483 hieß der Ort Sugrod, 1496 Sugerod, 1499 Suggenrode und 1525 Suggerode. Anno 1398 (Urkunde vom 9. Februar 1398) übertrug Herzog Wilhelm III. von Jülich dem Johann Horyck (Horrig) alle Gerechtigkeit (Gerichtsbarkeit) in Süggerath (in der Urkunde Syckeraide). Am 24. Juni 1494 erhält Johann von Horrick Süggerath (Suggeraidt) als Herrlichkeit (Auslieferung der Verbrecher an den Schultheißen von Aldenhoven, Verzicht auf den Schatz von 50 Morgen Kurmutsgüter (Gericht über Hab, Fleisch, Blut) als Zubehör zum Haus Horrick (Lehen des Hauses Heinsberg.
Die weiteren geschichtlichen Ereignisse gingen an Süggerath nicht spurlos vorbei. Neben den Wirren des Dreißigjährigen Krieges ist hier insbesondere die französische Besatzungszeit ab 1795 (Annexion) und die Inbesitznahme des Landes im Friede von Lunéville 1801 unter Napoleon von besonderer Bedeutung, die eine Reorganisation des gesamten linksrheinischen Landes und damit einschneidende Veränderung (Einführung der Standesamtsregister u.a.m.) brachte (Département de la Roer). Während dieser Zeit erfolgte die Auflösung der Pfarre Süggerath, die im Jahre 1846 jedoch wieder errichtet wurde. Nach dem Ende der französischen Besatzungszeit im Wiener Kongress 1814 war der Ort Teil der Preußischen Provinz Nieder-Rhein, Regierungsbezirk Aachen, Landkreis 6 Geilenkirchen.
Nach dem Handbuch des Preussischen Staates wohnten 1838 508 Personen im Ort, verteilt auf 96 Häuser. [wikipedia]
Bei der Kirche handelt es sich um eine dreischiffige Backstein-Hallenkirche aus dem Jahre 1875 und wurde nach dem Krieg erneuert (1947). An Stelle dieses Neubaus stand bereits in früherer Zeit eine Kirche, welche wahrscheinlich zum nahebei gelegenen Gutshof Wylichs Hof gehörte. Der Chor der alten Kirche (um 1500) wurde in den Neubau mit einbezogen. Die im Neubau von 1875 verwendete Glocke stammte aus dem Jahr 1498. Von besonderer künstlerischer Bedeutung ist das in der Pfarrkirche beheimatete Antwerpener Retabel aus dem 16.Jahrhundert.
Wer diese hochwertige Arbeit in Auftrag gab, ist ungeklärt. Fest steht auf jeden Fall, dass im Jahre 1533, also fast zum Zeitpunkt der Herstellung des Retabels, in Süggerath 125 Kommunikanten lebten, was ungefähr der damaligen Einwohnerzahl entsprechen dürfte. Die damaligen Süggerather galten bei der Obrigkeit als gehorsam. Etwas später, im Jahre 1559, wird ein Johann von Waldenrode als Kapellan in Süggerath erwähnt. Johann studierte zuvor zwei Jahre in Deventer. [wikipedia]
Teveren
Der Ort wurde im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnt. Das im 13. Jahrhundert ausgestorbene Geschlecht der Edelherren von Tevern ging wahrscheinlich aus dem Ort hervor.
Naturschutzgebiet Teverener Heide
Militärflugplatz der NATO
Dialekt: 'Bessem' = Besen, Dialekt: 'Bessemebenger' = Besenbinder. Die Teverener Heide lieferte das Rohmaterial für die früher üblichen 'Heidebesen' aus Heidekraut.
Nato Flugpatz, Grundschule, Kindergarten, Feuerwache, Bäckerei
ev. Kirche | rk Kirche: St. Willibrord | Einwohner ca. 1500
Tripsrath
Ortsname Ableitung: -rode, -rade, -reuth - hat die Bedeutung "Rodeplatz", eine Siedlung auf gerodetem Waldgebiet. Die genaue Herkunft des Ortsnamens ist nicht abschließend geklärt. Die Endung „-rath“ deutet dabei auf eine Rodung hin, die vermuten lässt, dass der Ort an einer Stelle errichtet wurde, die mit Wald bewachsen war.
Tripsrath
Kirche: St. Anna | Einwohner: ca. 700
Zur Herkunft des ersten Namensbestandteils „Trips“ finden sich Deutungsansätze, die auf die in unmittelbarer Nähe liegende Burg Trips verweisen und damit auf das Geschlecht derer von Trips. Die Burg Trips wurde aber unstreitig erst später errichtet. Der Ortsname „Tripzerode“ wird bereits in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1210 erwähnt.
Waurichen
Waurichen
Mehrmaliger Preisträger im Wettbewerb 'unser Dorf soll schöner werden.
Kirche: - | Einwohner ca. 800
Würm
Würm liegt rund 7 km nordöstlich von Geilenkirchen, rechts der Wurm oberhalb des Wurmtales, an der Bahnlinie Aachen–Mönchengladbach (Bahnhof im ca. 2 km entfernten Lindern) und der Landstraße L 364 Geilenkirchen–Hückelhoven.
Der Ort ist als Kirchdorf Sitz einer katholischen Pfarre mit Pfarrkirche St. Gereon. Die Pfarrgemeinde umschließt die umgebenden Ortschaften Leiffarth, Honsdorf, Flahstraß, Müllendorf und Beeck. Zum Einzugsbereich der im Ort ansässigen katholischen Grundschule Würm gehören außerdem die Orte Kogenbroich, Kraudorf, Nirm, Süggerath und Lindern (Stand 2008).
Grundschule, Kindergarten, Pizzeria, Imbiss
Kirche: St. Gereon | Einwohner: ca. 500 | Höhe: 70 m ü. NN
Die erste urkundliche Erwähnung findet Würm anlässlich der Konsekration einer Kapelle in Prummern durch Bischof Werner von Münster im Jahre 1137. Im Jahr 1144 übertrug Erzbischof Arnold I. (1137–1151) aus Köln die Schenkung "Worma" an die Klöster Liesborn und Überwasser bei Münster. 1240 wurde Herr von Randerode Vogt über Würm und Prummern; damit gelangte Würm unter die Herrschaft der Randerather bis zum Jahre 1384. Darauf gehört Würm zum Herzogtum Jülich. Der Herzog von Jülich war der Kollator der Kirche in Würm.
Während des Mittelalters war Würm lange Personat und wurde durch einen vicarius perpetuus ( bezahlter Pfarrervertreter) versehen. 1559 hat das Personat an der Pfarrkirche zu Würm aufgehört. Pastor Leonard Lonsis war Rektor der Pfarrkirche zu Würm. Bei Errichtung des 1. Bistums Aachen wurde Himmerich von Würm abgetrennt und zu Randerath geschlagen. Seit 1742 bestand in Würm eine Vikarie.
In der Zeit der französischen Besetzung durch Napoleon I. von 1794 bis 1814, wurde Würm Bürgermeisteramt (Mairie) für die umliegenden Ortschaften. 1934 wurde das Bürgermeisteramt von Würm mit dem Amt Immendorf zusammengelegt.
Bis zur Gemeindereform 1972 war das Amt Immendorf-Würm, als kommunale Gemeinde, für Würm, Immendorf, Puffendorf, Süggerath, Beeck und Setterich (bis 1962) zuständig. Mit Inkrafttreten des Aachen-Gesetzes wurde das Amt Immendorf-Würm zum 1. Januar 1972 aufgelöst und seine Ortschaften, ohne Puffendorf, nach Geilenkirchen eingemeindet. [wikipedia]
Kleinsiersdorf
Ehemaliges Wasserschloss bei 52511 Geilenkirchen-Würm. Erbaut im 16. Jahrhundert.
Neubau im 18. Jahrhundert.
Burg Trips
Die Wasserburg Trips wurde erstmals im Jahre 1342 (Johannes von Trips) erwähnt. Johannes von Trips war ein Lehnsmann des Herzogs von Brabant. Im Jahre 1375 gerät die Burg durch Heirat der Nees van Trips an Daem van Berghe. Im Jahre 1381 verpfändet Daem van Berghe die Burg an den Vetter der Gattin des Arnold von Mervede und 1383 gelangt die Burg durch Heirat an Arnold von Mervede zum Steyn. Bereits 1402 gelangt die Burg durch die Heirat mit Margarete von Palant und deren verwandtschaftlichen Beziehungen an Arnold von Mervede zum Steyn. 1612 ist als Besitzer der Erbmarschall von Geldern, Arnold von Boetberg, eingetragen. Dessen Schwager, Hermann von Hoensbroich, wird 1622 Besitzer von Burg Trips. Nach dessen Tod wird Heinrich von Berghe zu Anstel mit der Burg belehnt. Mit Hermann Dietrich von Berghe, seiner Gemahlin Magdalena Regina von Eynatten und deren Sohn Adolph, stirbt die Linie Berghe von Trips zu Trips aus. Danach erbte 1772 ihr Vetter, Johann Stephan von Eynatten zu Reimersbeck Burg Trips. Nach dem Verkauf der Burg erfolgte die Renovierung der gesamten Burganlage und der Ausbau zu einem Altersruhesitz.
[Wikipedia]
ehemaliges Kloster + Schule Loherhof
52511 Geilenkirchen, Pater Briers-Weg 85
Steyler Missionshaus Geilenkirchen
Schließung durch die Nationalsozialisten 1944
Präfect des Missionshauses St. Joseph
Progymnasium St. Josef, Geilenkirchen
Später "Eichendorff-Kolleg"
Gut Muthagen
Das Anwesen wurde erstmals im Jahre 1292 (Christian von Muthagen) erwähnt. Nach 1400 gehörte Muthagen einem Gryn von Aldenhoven, 1452 einem Thewis von dem Balken und zwischen 1460 und 1470 einem Seitz von Horrich. Die Besitzer im 16. Jahrhundert waren Qurin von Brempt (1515), Franz von Ferken (1593)und Adam von Hochkirchen (1593). Im 17. Jahrhundert treten als Besitzer Wallraf von Schaellert (1608) und die Familie von Hülsberg (1618) auf. Im Jahre 1740 gelangt Muthagen in den Besitz der Grafen von Goltstein, die das Gut 1820 an Herrn Fremery aus Eupen verkaufen. Später wird ein Herr Meyers als Besitzer aufgeführt. Um 1873 kommt Muthagen in den Besitz der Freiherren von Scheibler. Seit 1931 ist das Gut im Besitz der aus Westfalen stammenden Familie Schulte-Böcker, welche dort einen Reiterhof und ein Gestüt betreibt.
[Wikipedia]
Haus Honsdorf
Haus Honsdorf war Stammsitz eines gleichnamigen Adelsgeschlechtes, von welchem verschiedene Angehörige im Jahre 1244 erstmals erwähnt wurden. Am Ende des 14. Jahrhunderts gelangt das Anwesen in den Besitz der Familie von Driesch, welche die Burg im Jahre 1452 an Wilhelm von Nesselrode verkauften. Im Jahre 1494 ist Wirich von Gertzen Besitzer und 1495 Johann von Leerodt. Die Familie von Velen erwirbt den Besitz im Jahre 1654 und 1668 Johann Wilhelm von Mirbach zu Harff. Die Familie von Mirbach bleibt bis um 1900 im Besitz von Honsdorf. [Wikipedia]
Erbauer: Herren von Breill. Erste Erwähnung: 1287, Neubau 17. / 18.Jahrhundert, Zerstörung im 2. Weltkrieg
Das Anwesen kam nach 1287 in den Besitz der Herren von Molenbach genannt Breill. In der Folgezeit werden als Besitzer die Grafen von Spee, von Quad und von Goltstein genannt. Von der ehemals ausgedehnten Schlossanlage des 16.-18. Jahrhunderts ist nach völliger Kriegszerstörung des Zweiten Weltkrieges nur ein kleines, zweigeschossiges Gebäude aus dem Jahre 1754 erhalten. Der rechte Flügel der damaligen Schlossanlage wurde im Jahr 2000 wieder aufgebaut und wird heute von der Familie Grafen v.u.z Hoensbroech bewohnt. [Wikipedia]
Gut Leerodt
Gut Leerodt
Eine ehemals wasserumwehrte Anlage mit fünfteiliger Vorburg, zweigeschossigem Torbau und ursprünglich vierflügeligem Backsteinherrenhaus. Das eigentliche Schloss ist leider nur noch eine Ruine. Erhalten sind lediglich die Vorburg, Mauerreste zweier Flügel des Herrenhaus und der Arkadengang. Die alte Wasserburg wurde im 17. Jahhundert erbaut.
Sie passieren Leeroth, wenn sie von Geilenkirchen in Richtung Randerath, vorbei an Burg Trips fahren, nach etwa 3 km auf der rechten Seite. Schöner ist es natürlich, während eines Spaziergangs oder einer Radtour entlang der Wurm Schloß Leeroth zu entdecken.
Erbaut von den Herren von Leerodt im 13. / 14. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts (1840) wurde die Anlage teilweise niedergelegt.
Geschichte:
Die ehemalige Wasserburg Leerodt, erstmals erwähnt im Jahre 1354, war seit dem 14. Jahrhundert Stammsitz eines gleichnamigen Adelsgeschlechtes. Die Burg war ein Lehen der Herren von Randerath und später der Herren von Heinsberg. Christoph von Leerodt baute um 1578 die ehemalige Wasserburg aus und errichtete im Jahre 1616 die Vorburg. Sein Enkel, Heinrich Wilhelm, Hofmeister und Kammerpräsident am Hof zu Düsseldorf, errichtete im Jahre 1647 das stattliche Herrenhaus, welches heute nach Kriegszerstörung im Zweiten Weltkrieg nur noch als Ruine vorhanden ist. Mit dem Freiherrn Clemens August von Leerodt starb das Geschlecht 1829 im Mannesstamm aus. Die Witwe seines Neffen Max von Leerodt, eine geborene Freiin von Eynatten-Trips, bewohnte das Schloss als Erbin nicht. Das Anwesen geriet zunehmend in Verfall, und im Jahre 1840 musste ein Teil des Herrenhauses abgerissen werden. Nach ihrem Tod im Jahre 1882 fiel Leerodt an ihren Enkel, den Major und königlichen Kammerherrn Freiherr Georg Schütz von Leerodt.
Nach dem Handbuch des Preußischen Staates wohnten im Jahr 1838 10 Personen auf Leerodt. [wikipedia]
Während der Kämpfe an der Rurfront zum Ende des zweiten Weltkrieges befand sich auf Leerodt ein Notlazarett der US-Armee.
Ortsname Ableitung: Herren von Horrig - auch Horick, Horrich
Geschichte:
Von Haus Horrig, eine der vielen ehemaligen Wasserburgen des Wurmtals in unmittelbarer Nähe des Dorfes, sind heute keine Gebäude-, oder Mauerreste mehr erhalten. Auf der Kartenaufnahme des Ingenieur-Geographen REGNAULT von 1805 bis 1807 (Kartenaufnahme der Rheinlande, Tranchot/Müffling 1803-1820 Blatt 66) ist die alte Burg noch komplett eingetragen. Heute kann lediglich die zur Anlage gehörende ehemalige Mühle noch erahnt werden. Die Herren von Horrig - auch Horick, Horrich - werden im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt. Ob es sich bei Haus Horrig / Süggerath um den Stammsitz des weitverzweigten Geschlechtes gehandelt hat, ist nicht bekannt.
Im Jahre 1525 kam das Haus Horrig zusammen mit dem Ort Süggerath in den Besitz eines Hermann von Randerath, dessen Erben die Herrschaft im Jahre 1577 gegen Baesweiler tauschten. Neuer Besitzer war seitdem Johann von Randerath, Sohn des Jacob von Randerath und der Anna von Schilling. Anno 1760 starb dieser Zweig der von Randerath aus. Theodor Meuser wurde nun für seine Gattin, Maria Catharina von Villneuve, Tochter der Anna Francisca Villneuve geborene Randerath, mit Horrig belehnt. Im 19. Jahrhundert wurde der Besitz aufgeteilt und um 1900 befanden sich die Reste der Burg und die zugehörige Mühle im Besitz einer Familie Doemens aus Geilenkirchen.
In unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Haus Horrig gelegen befindet sich zwischen Süggerath und Tripsrath ein Waldstück mit der Bezeichnung Musses. Bereits im Jahre 1218 bestätigt der Kölner Erzbischof Engelbert I. den Kauf von 120 Morgen Ackerland des Gutes "Munen" durch das Damenstift Heinsberg. Hierbei soll es sich um die späteren "Musses-Ländereien", westlich von Süggerath zwischen Bergerhof und dem ehemaligen Haus Horrig gelegen, handeln. Die Hofstelle ist zu unbekannter Zeit verfallen, jedoch noch auf einer Karte des Geometers H. Busch von ca. 1770 eingetragen.
Nach dem Handbuch des Preußischen Staates wohnten im Jahr 1838 22 Personen verteilt auf 2 Häuser auf dem Gut Horrig. [wikipedia]